Landkreis Waldshut
Der Landkreis Waldshut setzt auf Wasserstoff als wichtiger Schlüssel zur Klimaneutralität bis 2040 und fördert die Sicherung der H2-Wertschöpfungskette im Landkreis. Der geplante 50 MW-Elektrolyseur in der Gemeinde Albbruck soll in Zukunft grünen Wasserstoff produzieren. Wir bündeln heute schon unsere Kräfte, um eine Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, damit die Integration in ein Wasserstoffversorgungssystem später nahtlos gelingt. Der Landkreis strebt eine Vorreiterrolle in der Wasserstofftechnologie im ländlichen Raum an.

Die hohe Lebensqualität im Landkreis Waldshut gilt es zu sichern und die Herausforderungen des Klimawandels aktiv anzugehen sowie bedrohte Lebensräume zu schützen. Verschiedene Maßnahmen wurden dafür ergriffen: seit 2017 nimmt der Landkreis am European Energy Award (eea) teil, ist seit 2021 EEA zertifiziert und hat im Sommer 2022 u.a. ein Integriertes Energie- und Klimaschutzkonzept verabschiedet.
Ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität und zur Erreichung der Klimaschutzziele von Baden-Württemberg bis 2040 ist Wasserstoff. Die Verfügbarkeit von Wasserstoff sichert den Wirtschaftsstandort Landkreis Waldshut und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen. Der Landkreis unterstützt aktiv die Sicherung der gesamten H2-Wertschöpfungskette in der Region und steht im engen Austausch mit den verschiedenen Akteuren der Wasserstoffbranche.
H2 wird im Landkreis verfügbar sein, sobald der 50 MW-Elektrolyseur in der Gemeinde Albbruck seine Produktion aufnimmt und 8.000 t grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugt bzw. weitere geplante kleinere Elektrolyseure dezentral aufgebaut werden. Die Versorgung erfolgt leitungsgebunden, wenn die Unternehmen in unmittelbarer Nähe der Wasserstoffleitung liegen oder leitungsungebunden über Straße oder Schiene. Eine Wasserstoffwirtschaft muss jetzt aufgebaut werden, um sich später nahtlos in ein Wasserstoffversorgungssystem integrieren zu können. Der Landkreis Waldshut möchte Vorreiter sein im Bereich der Wasserstofftechnologie im ländlichen Raum und damit die Innovationskraft der Region unter Beweis stellen. Dieses ambitionierte Ziel braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung – auch über die Landesgrenzen hinaus Richtung Schweiz und Frankreich. Darum ist der Landkreis auch Mitglied bei 3H2. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Waldshut nimmt hier eine proaktive Rolle ein und setzt sich für die regionalen Unternehmen ein, deren Zukunft damit gefördert und gesichert werden soll.

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3H2-Projekte