Abschlussbericht Wasserstoffbrücken veröffentlicht
Das Forschungsprojekt Wasserstoffbrücken der Hochschule Kehl untersucht rechtliche Rahmenbedingungen grenzüberschreitender Wasserstoffnetze. Der Abschlussbericht des ersten Teils (Deutschland-Frankreich) wurde jetzt veröffentlicht.

Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts Wasserstoffbrücken I unseres Netzwerk-Partners Hochschule Kehl wurde veröffentlicht. Darin geht es um rechtliche Fragen grenzüberschreitender Wasserstoffnetze an Ober- und Hochrhein.

Wie kann der zügige Ausbau grenzüberschreitender Wasserstofftransportinfrastrukturen zwischen Deutschland und Frankreich gelingen? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind dabei zu beachten und wie lässt sich eine effiziente grenzüberschreitende Verfahrenskoordination ausgestalten?

Im Fokus der Untersuchung standen die Netzverknüpfungspunkte Fessenheim – Bad Krozingen sowie Straßburg – Kehl. Die Ergebnisse zeigen: unterschiedliche Planungs- und Genehmigungsverfahren auf deutscher und französischer Seite können den grenzüberschreitenden Netzausbau erheblich erschweren. Wenngleich ergeben sich Beschleunigungspotenziale in der gegenseitigen Anerkennung und Bereitstellung von Verfahrensunterlagen, wie etwa die Durchführung einer gemeinsamen Umweltverträglichkeitsprüfung. Entscheidend ist daher eine enge Abstimmung zwischen Behörden und Vorhabenträgern. Den vollständigen Bericht finden Sie in der Verlinkung unter „Details“.

Die Studie leistet einen praxisnahen Beitrag, indem sie erstmals die rechtlich-administrativen Herausforderungen für Bau und Betrieb grenzüberschreitender Wasserstoffleitungen konkret aufzeigt. Damit schafft sie unmittelbaren Mehrwert für die relevanten Akteure am Oberrhein und eröffnet Perspektiven für vereinfachte Verfahren sowie mögliche Inhalte eines künftigen Staatsvertrags.

Weiter geht es mit dem Forschungsprojekt Wasserstoffbrücken II, bei dem in vergleichbarem Rahmen die rechtlichen Rahmenbedingungen einer grenzüberschreitenden Verknüpfung von Wasserstofftransportinfrastrukturen zwischen Deutschland und der Schweiz behandelt werden.

Details

Datum: 08.09.2025

Karlsruhe