Hochschule Kehl
Die Hochschule Kehl ist spezialisiert auf die Forschung an rechtlich-administrativen Rahmenbedingungen von Wasserstoffinfrastrukturen entlang der wasserstoffwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Durch die interdisziplinäre Forschung und Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind die Forschungsergebnisse anwendungsorientiert ausgestaltet, mit dem Ziel, zu einer möglichst effizienten Verfahrensgestaltung beizutragen.

Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ist Kaderschmiede und Garant für eine hervorragende Ausbildung von qualifizierten Fachkräften in der öffentlichen Verwaltung, die bei der Förderung sozialer Gerechtigkeit, dem gesellschaftlichen Allgemeinwohl und einer nachhaltigen Entwicklung regional und weltweit eine wichtige Rolle spielt.
Die Hochschule analysiert im Rahmen des durch das Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Projekt Wasserstoffbrücken die rechtlich-administrativen Fragen in Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Wasserstofftransportinfrastrukturen zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Dies soll den relevanten Akteuren als rechtlich-administrative Grundlage dienen und kann damit unmittelbar für den Anschluss der Industriebereiche mit hohem Wasserstoffbedarf durch eine grenzüberscheitende Verknüpfung der Wasserstoffnetze nutzbar gemacht werden und auf diese Weise zu einer Beschleunigung beitragen.
Darüber hinaus beteiligt sich die Hochschule Kehl am Interreg-Projekt CO2Inno, das die Sektorenkopplung zwischen Deutschland und Frankreich untersucht. In diesem Zusammenhang werden insbesondere die regulatorischen Rahmenbedingungen zur Nutzung von Wasserstoff für industrielle Prozesse und den Verkehrssektor betrachtet.

Hochschule Kehl

„Die erfolgreiche Implementierung grenzüberschreitender Wasserstoffinfrastrukturen erfordert eine enge Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Verwaltung und Industrie.“

3H2-Projekte